Der Ausflug war an sich ok, aber Achtung wir hatten keinen deutschsprachigen Guide. Die Wanderung (insgesamt ca. 2km) ist für jeden halbwegs sportlichen Reisenden sehr gut machbar. Leider müssen wir erwähnen, dass unser Guide nicht wie gebucht deutschsprachig war - in vielen Foren hatten wir gelesen, Bruno, der auf Grenada lebt, würde die Tour durchführen. Stattdessen hat seine kanadische Freundin, die gerade zu Besuch war und am nächsten Tag wieder nach Kanada geflogen ist, die Tour begleitet. Selbst ist sie den Weg nur 1x vorher genahten.
Ihr ist dennoch in keiner Weise ein Vorwurf zu machen, sie war sehr bemüht, sprach allerdings nur Englisch. Für uns war das kein Problem, allerdings erwarte ich wenn ich eine deutsche Tour buche und bezahle, nicht, dass eine englischsprachige Kanadierin die Tour macht. Hierüber wurden wir vorab nicht informiert! Hinzukommt, dass die Gebühr teilweise vorab bezahlt werden musste und der Restbetrag vor Beginn der Tour eingesammelt wurde. Dass die Tour auf Englisch ist wurde uns auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt! Makaber ist zudem, dass Bruno nicht etwa krank war, sondern es vorgezogen hat, eine Tour mit MeinSchiff anzubieten für die er vermutlich mehr Geld bekommt. Auch auf unsere nachträgliche Beschwerde beim Veranstalter haben wir nur die etwas freche Antwort bekommen, dass wir ja alles gesehen haben auf der Tour...Wir würden bei diesem Anbieter keine Tour mehr buchen!
Die Stadt mit dem klangvollen Namen St. George's ist die Hauptstadt des karibischen Inselstaates Grenada. Von französischen Siedlern wurde der Ort 1670 noch unter dem Namen Fort Royal gegründet. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten mehr die Besitzer der Insel. Seit Ende des 17. Jahrhunderts gehört Grenada zum britischen Commonwealth und wurde 1974 unabhängig. Wie bei vielen anderen Staaten der Karibik stellt auch für Grenada der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle dar. Ein Großteil der Einnahmen wird durch die Ausflüge von Kreuzfahrtschiffen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt generiert.